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Gesundes Herz?

Das menschliche Herz ist etwa faustgroß und mit ca. 300 Gramm ein Leichtgewicht. Es ist ein gut trainierter, leistungsfähiger kleiner Muskel. Um unseren „Lebensmotor“ jedoch vor Schäden zu schützen, sollte man ihn entsprechend warten und pflegen.

Kein noch so starker, leistungsfähiger, teurer Motor schafft was unser Herz tagtäglich bewältigt. Während unseres ganzen Lebens pumpt es etwa 2,6 Milliarden Liter Blut durch den Körper, um Ihn mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. Als Verteilungssystem agieren unsere Gefäße, also Venen und Arterien. Damit dieses System auch lebenslang funktioniert, bedarf es Sorgfalt und Pflege. Das Herz muss seine 70 Schläge pro Minute ohne Einschränkungen bewältigen können, die Gefäße frei von Ablagerungen und Schlacken sein. Ein Blick auf die Statistik zeigt jedoch dass viele Menschen mit Sorgfalt und Pflege ihres Herzens nicht so ernst nehmen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor in Österreich wie auch in ganz Europa die häufigste Todesursache.

 

Krankes Herz

Der Begriff Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfasst eine große Bandbreite. Darunter versteht man alle Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße. Es handelt sich meistens um chronische Erkrankungen, die ohne konsequente Behandlung für die Betroffenen schwere Folgen haben kann.

 

 

Zu den meisten Erkrankungen zählen Bluthochdruck, sowie die koronare Herzerkrankung, die in den meisten Fällen durch Arteriosklerose (Arterienverkalkung) abgelöst wird. Häufige Erkrankungen, die schließlich auch zum Tod führen, sind auch chronisches Herzversagen oder Herzinsuffizienz, bei der die Pumpenleistung des Herzens immer weiter nachlässt.

 Arterienverkalkung

Arterienverkalkung

Risikofaktoren

Für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist eine Vielzahl von Risikofaktoren verantwortlich.  Viele davon, wie zB. Übergewicht, ungesunde Ernährung, Rauchen, Übermäßiger Alkoholkonsum, mangelnde Bewegung oder Stress, lassen sich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden. Neben diesen beeinflussbaren Risikofaktoren gibt es auch unbeeinflussbare. So steigt das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung mit zunehmendem Alter bzw. familiärer Vorbelastung. Auch ist das Risiko bei Männern höher als bei Frauen. Mit ein Grund für das geschlechtsbedingte Erkrankungsrisiko ist, dass Frauen vor den Wechseljahren durch das Hormon Östrogen besser vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschützt sind. Nach der Menopause lässt die Östrogenproduktion jedoch nach, wodurch Frauen stressanfälliger werden können.

 

Rauchen, Stress & Alkohol

Dass Nikotin der Lunge schadet, Stress auch ins Burnout führen kann und Alkohol in eine starke Sucht, sind „Markenzeichen“ dreier unterschiedlicher Risikofaktoren. Was sie gemeinsam haben sind ihre fatalen Folgen auf die Herzgesundheit. Bei Rauchern ist das Risiko eine koronare Herzkrankheit zu entwickeln und einen Herzinfarkt zu erleiden, doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern. Rauchen schädigt den Körper und die Blutgefäße. Zum Aufhören ist es aber nie zu spät, denn sobald das Rauchen eingestellt wird, verringert sich dieses Risiko deutlich! Stress macht krank, vor allem das Herz. Menschen mit mit psychischen Problemen und ungesundem Stress häufiger an Herz-Kreislauferkrankungen leiden und auch öfter einen Herzinfarkt haben. Aus diesem Grund sind Erholung und Entspannung wichtige Elemente im Alltag. Dadurch kann man verhindern, dass psychische Faktoren negative Auswirkungen auf das Auftreten und Verlauf von Erkrankungen haben. Bei übermäßigem Alkoholkonsum können neben Magen- oder Lebererkrankungen sich auch der Blutdruck und die Blutfette erhöhen. Zudem steigern große Alkoholmengen in kurzer Zeit das Risiko von Herzrythmusstörungen und Schlaganfall.

 

Vorbeugung durch Bewegung

Ein paar Kilo zu viel sind kein Drama, Übergewicht hingegen wird zum Risikofaktor für die Gesundheit im Allgemeinen, für das Herz im Besonderen. Tägliche Bewegung hilft den Kreislauf anzukurbeln, die Fitness zu verbessern, Kalorien zu verbrennen sowie Stress abzubauen. Idealerweise sollte regelmäßige Bewegung daher bereits in der Kindheit zur Gewohnheit und lebenslang in den Alltag eingebaut werden. Einfache Maßnahmen um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen sind zB. Treppen steigen statt die Rolltreppe zu benützen oder Radfahren statt das Auto zu nehmen. Lockeres Laufen, Walken oder regelmäßiges Training am Hometrainer sind ideale sportliche Möglichkeiten, um fit und gesund zu bleiben.

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