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Herbst Blues oder Depression?

Der Herbst bringt für viele Menschen alljährlich große Herausforderungen: Schulbeginn, stressiger Arbeitsalltag nach der sommerlichen Urlaubssaison, die Universitäten öffnen ihre Pforten und das Semester beginnt gleich mit einer großen Prüfung...

 

 Insgesamt bedeutet der Herbst durchaus hohen Energieeinsatz des Einzelnen. Nicht nur unser Energiepegel, sondern auch unsere gute Laune scheint sich auf einen langen Winterschlaf vorzubereiten. Hauptursache ist ein kontinuierlicher Mangel an Sonnenlicht, der zu einer Überproduktion des Schlafhormons Melatonin führt. Dieses wird eigentlich nur nachts hergestellt und hat eine beruhigende Wirkung. Dafür geizt unser Körper mit der Ausschüttung des Wohlfühl-Hormons Serotonin. Kein Wunder, dass wir alle naselang gähnen, traurig aus dem Fenster starren und uns zu nichts aufraffen können. Doch dem Blues lässt sich leicht Abhilfe schaffen!



Beherzigen Sie einfach folgendes:

 

  • Tanken Sie natürliches Tageslicht
  • Toben Sie sich bei viel Bewegung an der frischen Luft aus
  • Tragen Sie Orange
  • Essen Sie sich glücklich
  • Trinken Sie Kräutertee
  • Laden Sie Freunde zu sich nach Hause ein

 

Anders bei einer Depression! Das ist eine schwere medizinische Erkrankung, die sich deutlich von einer melancholischen Herbststimmung unterscheidet. Bei Beschwerden wie Schlafstörungen, tiefgehende Freud- oder Hoffnungslosigkeit mehr als 2 Wochen anhaltend, die den Alltag stark beeinträchtigen, sollten die Betroffenen zum Arzt gehen. Einige Menschen erkranken an einer speziellen Variante der Depression, der saisonal abhängigen Depression (SAD), die in den Herbstmonaten beginnt und im Frühjahr endet. Eine Studie zeigte, dass es diesen Patienten gerade in den Monaten November und Dezember besonders schlecht geht. Eine Lichttherapie mit 10.000 Lux starken Lichtgeräten bringt bei vielen Patienten mit SAD eine starke Verbesserung. Behandlung Vom Arzt werden Antidepressiva verschrieben. Viele Menschen haben Angst vor solchen Medikamenten und fürchten, abhängig zu werden. Diese Sorge ist aber unbegründet! Antidepressiva machen im Gegensatz zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln nicht abhängig.

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